Klingbeil macht den Schröder
Nachdem Schröder die Macht errungen hatte (mit so dummen Sprüchen, er wolle etwas für die Menschen tun) präsentierte er sich als Kanzler der Bosse: Im Brioni- Anzug mit Zigarre leitete er den Abstieg der Sozialdemokratie ein.
Diesen Weg will jetzt Klingbeil gehen: Er reagiert auf die Klagen der politischen Klasse, die SPD würde „Reformen“ verhindern.
- Viel Finanzkraft aus dem Bundeshaushalt ist für die Schwerindustrie Form von Rüstungsaufträgen verbraucht worden.
- Viele Milliarden sind für die sogenannten erneuerbaren Energien verbraucht worden.
- Die direkten Kosten des Krieges in der Ukraine sind mit neunzig Milliarden jährlich sicher nicht ausreichend finanziert. Hinzu kommen noch die ukrainischen Bürgergeldempfänger und die Unterbringungskosten, welche die Kommunen tragen und die Schuldenberge auftürmen müssen.
Aber z. B. die Chemie- und Autoindustrie entlassen zigtausende Arbeiter und Angestellte und erreichen trotzdem nicht befriedigende Renditen. In dieser Lage wird die Propagandamaschinerie auf vermehrten Arbeitseinsatz ausgerichtet.
- Teilzeit- Arbeit von Frauen wird in der gesellschaftlichen Diskussion niedergemacht (Lifestyle…).
- Das Arbeitsleben soll verlängert, der Rentenbezug erschwert werden.
- Der Acht-Stunden Tag soll nicht mehr als Norm gelten.
- Krankheitskosten seien zu hoch, Krankschreibungen geraten in die Kritik
Die CDU hatte diese Diskussion schon angefangen (Merz:“ Wir arbeiten zu wenig „) Jetzt wird Klingbeil vorgeschickt und merkt nicht wie tollkühn er vorgeht:
- Er schleift die Errungenschaften arbeitenden Bevölkerung und nimmt nicht einmal Rücksicht auf das weitere Schicksal der Sozialdemokratie.
- Die SPD-Spitze läuft nur noch dem Zeitgeist hinterher (CO2 einsparen, Geschlechterdifferenzierung aufheben, Wachstum durch Aufrüstung) während die Basis sich abwendet und durch andere politische Kräfte vertreten sieht.
Mit Klingbeil an der Spitze (und Miersch im Hintergrund) taumelt die SPD richtungslos durch die gesellschaftlichen Diskussion; nur die Bosse wissen noch wofür die SPD steht