Was für eine Unverschämtheit der MS- Medien,

uns jetzt den Sohn des blutrünstigen Schah von Persien als möglichen neuen Machthaber vorzustellen.

Der CIA stürzte 1953 den Premierminister Mossadegh und brachte ihn um, weil er die Ölquellen des Landes verstaatlichte und die Einnahmen den Iranern zugutekommen lassen wollte.

Das durchschnittliche Lebensalter der Iraner betrug damals 30 Jahre.  Kleinbauern wurden in Abhängigkeit gehalten durch die Landreform, Großgrundbesitzer immer reicher.  Mit Folter, Erschießungen und maximaler Unterdrückung errichtete der Vater von Pahlawi unter Anleitung CIA einen Polizeistaat

Eine sehr kleine Oberschicht konnte an den Öleinnahmen teilhaben.  Frauen, die jetzt eine neue Schah- Diktatur begrüßen, sind wahrscheinlich Enkelinnen dieser Großgrundbesitzer.  Die Angehörigen der Ermordeten und Folter- Opfer des Regimes aber haben den Sohn mit roter Farbe beworfen. Die ARD wollte die Bilder nicht zeigen und brachte nur lächelnde Mädchen.

Nachdem Laschet den Schah- Sohn empfangen hatte, weiß man auch, warum die CSU ihn bei der Kanzlerkandidatur nicht unterstützen konnte: ein Mann mit so wenig Gespür erscheint tatsächlich nicht geeignet.

Auch die CSU aber hat ihre dunkle Vergangenheit hat, als F.J. Strauß zu den widerlichen Diktator Pinochet reiste, der auch vom CIA eingesetzter wurde und sich mit Massenerschießungen durchsetzte. Zum Obristen- Regime Argentiniens, dass Massen in Fußballarenen zusammen trieb, fesselte und vom Flugzeug aus über dem Meer abwarf, kein Wort.  So sah Verteidigung der westlichen Werte aus.

Und jetzt bietet Merz die „Hilfe“ der deutschen Marine am Persischen Golf an; das werden die Iraner aber schneller lösen als die Afghanen, die sich noch mit Gewehrkugeln gegen „Hilfe“ der Bundeswehr wehren mussten. Sogar das arme Land Mali konnte sich der „Hilfe“ der Bundeswehr schnell entledigen.

Und die deutschen Rentner werden sicher bald begreifen, dass sie die militärischen Abenteuer bezahlen müssen.

3 Replies to “Was für eine Unverschämtheit der MS- Medien,”

  1. „Es wäre vereinfachend, all diese Verbrechen als identisch zu behandeln. Sie entstanden in unterschiedlichen historischen Kontexten, wurden von unterschiedlichen Akteuren begangen und haben unterschiedliche Ursachen. Und doch verbindet sie eine erschreckende strukturelle Ähnlichkeit:

    Entmenschlichung: Bevor ein Volk vernichtet werden kann, muss es sprachlich und symbolisch entmenschlicht werden. Die Herero wurden von deutschen Offizieren als „Baboons“ bezeichnet. Native Americans wurden als „Wilde“ beschrieben. Palästinenser werden von israelischen Politikern als „menschliche Tiere“ bezeichnet.

    Straflosigkeit der Täter: In fast keinem der oben beschriebenen Fälle wurden die Hauptverantwortlichen strafrechtlich verfolgt. Die internationale Gemeinschaft schaut zu, protestiert höflich – und macht weiter Geschäfte.

    Schweigen der „zivilisierten Welt“: Die Länder, die heute am lautesten auf Menschenrechte pochen, sind oft dieselben, die diese Verbrechen begingen oder sie durch Waffenlieferungen, diplomatischen Schutz und wirtschaftliche Unterstützung ermöglichten.

    Das Leid der Opfer wird relativiert: Ob die Leiden der Herero, der Sioux oder der Palästinenser – sie werden regelmäßig als „komplizierter“ dargestellt, als sie sind. Die Täter haben stets „Gründe„.
    Was Geschichte lehrt – wenn man sie lässt

    Der Soziologe W.E.B. Du Bois schrieb bereits 1915, dass der Kolonialismus und der Rassismus nicht Randphänomene der westlichen Moderne sind, sondern ihr Fundament. Diese These ist unbequem – aber sie erklärt, warum die Aufarbeitung koloniale Verbrechen so zäh vorangeht, warum Reparationsforderungen so erbittert bekämpft werden und warum der Westen sich so schwer tut, im Fall Gaza eine klare humanitäre Haltung einzunehmen.

    Geschichte aufarbeiten bedeutet nicht, Schuldgefühle zu kultivieren, oder von einer „Erbschuld“ zu reden, die ein Land angeblich verpflichtet, durch „Staatsräson“ jedes Verbrechen eines anderen Landes zu unterstützen. Es bedeutet, die Mechanismen zu verstehen, die Massenmord möglich machen – damit man sie erkennt, wenn sie sich wiederholen. Und damit man nicht mehr sagen kann: Wir haben es nicht gewusst.“

    https://tkp.at/2026/05/19/das-erbe-des-vernichtungswillens-von-den-kolonialverbrechen-europas-bis-zur-zerstoerung-gazas/

  2. „Aber das sind nur die Spitzen von Eisbergen. Und natürlich immer wieder dementiert. So wie die bewusste Bombardierung von Krankenhäusern. Der bekannteste und von den USA offiziell eingeräumte Vorfall der Bombardierung eines Krankenhauses ereignete sich am 3. Oktober 2015 in Kundus (Afghanistan). Kampfflugzeuge der US-Streitkräfte bombardierten damals wiederholt eine vollbesetzte Trauma-Klinik der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (Médecins Sans Frontières), wobei 42 Menschen, darunter Patienten und Klinikpersonal, starben.“

    https://tkp.at/2026/05/22/usa-kriegsverbrechen-des-westens-und-die-folgen/

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