Der Terrorist im Weißen Haus

Bereits 1973 (als Trump sich noch mit jungen Mädchen beschäftigte) ließen US-Geheimdienste (CIA usw.) in Chile das Militär putschen, den Staatspräsidenten Allende ermorden, und eine blutige, faschistische Diktatur errichten

Nach den Überfall auf Venezuela sind jetzt die amerikanischen Kidnapper vor aller Welt für das Leben des Staatspräsidenten verantwortlich. Es wird erwartet, dass sich das venezolanische Militär sammelt und ihre Vizepräsidentin stützt, um großes Blutvergießen zu vermeiden

In Vietnam inszenierten USA den Zwischenfall von Tonkin, konnten aber ihre Quislinge in Saigon nicht halten, 50 000 Amerikaner sind gefallen, und die vietnamesischen Bevölkerung musste Massaker (My Lai) erdulden. Präsident Johnson musste aufgeben und die westlichen Werte waren diskreditiert.

Im Kongo verteidigten US-Geheimdienste die westlichen Werte indem sie den beliebten Führer Lumumba stürzten. Sie verursachten jahrelange Bürgerkriege, in denen sie ihre Bergbauinteressen durchsetzen konnten.

 Im Iran stürzten USA den Ministerpräsidenten Mossadegh und etablierten die grausame Schah- Diktatur. Gegen die nachfolgende Khomeini- Regierung bewaffneten sie die Iraker, die aber den Krieg gegen den Iran nicht gewannen und sich dann wegen angeblicher Massenvernichtungswaffen den USA unterwerfen mussten (Abu Ghraib, Massaker in Haditha) und in einen Bürgerkrieg gestürzt wurden.

 In Libyen dauern die Kämpfe der einzelnen Fraktionen nach dem Sturz von Gaddafi bis heute an.

In Syrien haben die USA eine Terrorgruppe bei der Übernahme der Regierung unterstützt, sodass jetzt die unter dem Kommando der USA stehenden israelischen Truppen immer weiter in Syrien eindringen können.

In Afghanistan ließen die USA die Befreiungsbewegung der Taliban von der westlichen Presse als Mörder stilisieren, während sie selbst die Bevölkerung mit Bombardements terrorisierten; aber die Afghanen wollten nicht als billige Lohnarbeiter in Bergwerken arbeiten, die westlichen Monopolen gehört hätten.  Gegen diese Realität der westlichen Werte haben sie sich erfolgreich gewährt

in Palästina lässt die westliche politische Klasse in ihren Verlautbarungen und in ihrer Presse gegen die Befreiungsbewegung der Hamas hetzen und die Führer ermorden.  Das Inferno dauert noch an:  die meisten Palästinenser wollen aber nach muslimischen Regeln leben und lehnen die „westlichen Werte“ ab.

Auch die Venezolaner wollen keine fremde Macht dulden, die Bomben auf Caracas werden sie nicht vergessen, die Erschließung der Erdölvorkommen und ihre Verwertung sollen ihn selbst zugutekommen und die amerikanischen Konzerne werden Marktpreise zahlen müssen und nicht von dem Raubrittertum des Weißen Hauses profitieren.

Sind es die letzten Zuckungen des amerikanischen Imperiums?

Die Merz- Clique, die in Deutschland die Regierungsgewalt innehat, setzt anscheinend auf kriegerische Auseinandersetzungen und begrüßt die Angriffe auf Venezuela.  Aber Russland ist wieder eine Großmacht und lässt sich nicht von deutschen Drohungen einschüchtern.  Eine Umzingelung Russlands unter anderem mit deutschen Soldaten in Finnland hat angesichts der atomaren Bewaffnung Russlands nur geringe Wirkung und Russland kann gut durch Handel mit seinen östlichen und südlichen Partnern leben

Wozu dient dann den Militarisierung, welche die Merz- Clique vorantreibt?

Die Bundeswehrführung hat den Auftrag in die zivilen Bereiche der Gesellschaft vorzudringen, auf Krieg vorzubereiten. Niedergelassene Ärzte werden zusammengerufen, um sich Vorträge anzuhören:

  • Im Kriegsfall sei mit täglich 1000 Verwundeten zu rechnen. Für diese müssten Plätze in Krankenhäusern frei gehalten werden, andere Kranke sollten dafür zu Hause versorgt werden.
  • Ärzte und Patienten sollten sich einen Vorrat von Medikamenten anlegen, der für ein halbes Jahr reichen soll.
  • Abgelaufene Medikamente sollen nicht entsorgt, sondern für Notfälle im Keller gelagert werden.
  • Arztpraxen sollten sich mit Papier bevorraten. Zur Checkliste für den Ernstfall würde auch ein Wasservorrat mit je 10 l Wasser pro Person gehören sowie eine Taschenlampe und Batterien.

Ob verwundete Soldaten nach der Behandlung wieder an die Front geschickt werden müssten, sollen besondere Ärzte entscheiden.  Eine „Wehrfähigkeit“ sei nicht gegeben,

  • wenn ein Asthma ausgeprägt sei
  • oder eine schwere Nahrungsmittelallergie vorliegen würde.
  • Auch Diabetes gilt als Grund für eine Rückstellung, wenn er schlecht eingestellt sei

Die Merz- Clique beschwört die alten Zeiten des kalten Krieges, aus dem schnell ein heißer werden konnte. Aber die Zeit ist abgelaufen; die Völker lassen sich nicht mehr so leicht in den Krieg führen. Sie wollen kein Gesellschaftssystem, dass sie zwangsläufig in einen Krieg führt, der dann von der Mainstream- Presse als Verteidigungskrieg bezeichnet wird.

12 Replies to “Der Terrorist im Weißen Haus”

  1. „Die USA und ihre europäische Bande von unterwürfigen Vasallen können sich nicht auf das Völkerrecht berufen und sich gleichzeitig so verhalten, als wäre es ein Menü. Man kann nicht gegen Einflusssphären predigen und gleichzeitig mit Kriegsschiffen eine solche durchsetzen. Wenn man seine Monroe-Doktrin will, muss man sich auf die Version Russlands und Chinas einstellen und darf sich nicht über die natürlichen Folgen des eigenen Handelns wundern. Man kann andere nicht wegen „Provokationen” belehren und sanktionieren, während man selbst die provokativste Handlung überhaupt begeht: souveräne Staatsoberhäupter zu exportierbaren Gefangenen zu machen.

    Wenn die Gefangennahme von Staatschefs zur Normalität wird, wird die Welt zu einer Arena legitimierter Entführungen. Und sobald diese Tür einmal geöffnet ist, bleibt sie nicht lange „nur dem Westen vorbehalten”, nicht wenn sich das globale Machtgleichgewicht verschoben hat, nicht wenn die vereinten Kapazitäten Eurasiens und des Globalen Südens die des Westens in den Schatten stellen, ganz zu schweigen von der schwindenden EU.

    Also ja, Macht schafft Recht … bis sie es nicht mehr tut.

    Denn sobald die Gefangennahme von Staatschefs, die maritime Strangulierung und selektive Legalität zur Normalität werden, gleitet die Welt nicht sanft ins Chaos, sondern verhärtet sich und akzeptiert es. Das Recht wird zur Fassade, Souveränität wird bedingt, und die Macht hört auf, so zu tun, als bräuchte sie Erlaubnis. Die Vortragsreihe endet nicht mit Applaus oder Gegenargumenten, sondern mit Stille – der Art von Stille, die eintritt, wenn alle Hauptstädte gleichzeitig dasselbe verstehen, nämlich dass die Jagd legitimiert wurde. Und in einer Welt, in der Entführung Politik ist und Gewalt Präzedenzfälle schafft, wird das nächste Klopfen nicht mit Argumenten beantwortet werden, sondern mit Feuer.“

    https://tkp.at/2026/01/04/kommentare-zum-venezuela-krieg-aus-den-usa-beim-ron-paul-institute/

  2. „Seit 1947 hat die US-Außenpolitik wiederholt Gewalt, verdeckte Operationen und politische Manipulation eingesetzt, um in anderen Ländern einen Regimewechsel herbeizuführen. Dies ist historisch gut dokumentiert. In ihrem Buch ‚Covert Regime Change‘ dokumentiert die Politikwissenschaftlerin Lindsey O’Rourke allein zwischen 1947 und 1989 70 versuchte Regimewechseloperationen der USA. Diese Praktiken endeten nicht mit dem Kalten Krieg. Zu den bedeutendsten Regimewechseloperationen der USA seit 1989, die ohne Mandat des Sicherheitsrates durchgeführt wurden, zählen unter anderem:

    Irak 2003
    Libyen 2011
    Syrien ab 2011
    Honduras 2009
    Ukraine 2014 und
    Venezuela ab 2002.

    Vorgehensweise

    Die angewandten Methoden sind etabliert und gut dokumentiert. Dazu gehören:

    offene Kriegsführung
    verdeckte Geheimdienstoperationen
    Anstiftung zu Unruhen
    Unterstützung bewaffneter Gruppen
    Manipulation von Massen- und sozialen Medien
    Bestechung von Militär- und Zivilbeamten
    gezielte Tötungen
    Operationen unter falscher Flagge und
    Wirtschaftskrieg.

    Illegale Massnahmen

    Diese Maßnahmen verstoßen gegen die UN-Charta und führen typischerweise zu anhaltender Gewalt, tödlichen Konflikten, politischer Instabilität und tiefem Leid der Zivilbevölkerung. Auch die jüngste Bilanz der USA in Bezug auf Venezuela ist eindeutig.
    Der Sicherheitsrat sollte unverzüglich die folgenden Maßnahmen bestätigen:

    – Die Vereinigten Staaten stellen unverzüglich alle expliziten und impliziten Drohungen und Gewalttaten gegen Venezuela ein.
    – Die Vereinigten Staaten beenden ihre Seeblockade und alle damit verbundenen militärischen Zwangsmaßnahmen, die ohne Genehmigung des UN- Sicherheitsrats ergriffen wurden.
    – Die Vereinigten Staaten ziehen ihre Streitkräfte, einschließlich der im Ausland stationierten Nachrichtendienste, Marine-, Luft- und sonstigen Streitkräfte, die zu Zwangszwecken eingesetzt wurden, unverzüglich aus Venezuela und dem umliegenden Gebiet ab.
    – Venezuela hält sich an die UN-Charta und die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankerten Menschenrechte.
    Ich empfehle dem Generalsekretär, unverzüglich einen Sondergesandten zu ernennen, der mit den relevanten venezolanischen und internationalen Akteuren in Kontakt treten und dem Sicherheitsrat innerhalb von 14 Tagen Empfehlungen im Einklang mit der Charta vorlegen soll. Der Sicherheitsrat sollte sich weiterhin dringend mit dieser Angelegenheit befassen.
    Alle Mitgliedstaaten sollten von einseitigen Drohungen, Zwangsmaßnahmen oder bewaffneten Aktionen außerhalb der Zuständigkeit des UN-Sicherheitsrats absehen.“

    https://tkp.at/2026/01/06/letzte-warnung-an-die-uno-vor-dem-fall-in-bedeutungslosigkeit/

  3. „Trump hatte geglaubt, die Regierung durch die Entführung einschüchtern zu können, jedoch wurde nur der Zusammenhalt in der Bevölkerung gestärkt, und große Teile der Opposition haben sich hinter die Regierung gestellt. Nun könnte die nächste Phase einer Aggression mit Schusswechseln und Kämpfen folgen.
    Eine Besetzung Venezuelas würde den Einsatz von 150.000 bis 500.000 Soldaten verlangen. Dafür reichen die Soldaten, welche vor der Küste „hit and run“ Aktionen durchführen, um das Land zu destabilisieren nicht. Offensichtlich will Trump das Vietnam-Szenario verhindern.
    Keine Besetzung strategischer Punkte

    Es gibt auch noch keine Berichte über die Bombardierung von Medien, wie die NATO im Kosovo-Krieg, und auch Journalisten werden nicht gezielt getötet, wie in Gaza, dennoch ist die Berichterstattung vom Nebel des Krieges überdeckt.

    Es gibt noch keine Berichte über die Besetzung von strategischen Bereichen in Verwaltung, Medien, Militär oder Ölindustrie, durch fremde bzw. irreguläre Kräfte. Nachdem die Spaltung der Gesellschaft misslang, und auch der Sohn von Maduro der neuen Interimspräsidentin sein Vertrauen ausgesprochen hat, darf man gespannt sein auf die nächsten Militärschläge und Maßnahmen der USA, um Venezuela in die Knie zu zwingen.

    Erinnert man sich an den Abzug aus dem Jemen-Desaster täte Trump gut daran, nun die Kräfte abzuziehen, bevor noch etwas passiert, und er dadurch gezwungen wird, all in zu gehen. Aber vielleicht ist ja auch gerade ein Tonkin-False-Flag geplant, um die nächste Stufe der Eskalation zu rechtfertigen.“

    https://tkp.at/2026/01/06/schuesse-in-caracas-wie-ist-die-lage/

  4. „Iran könnte zu einem neuen Engagement auf völlig neuer Ebene werden, insbesondere angesichts von Trumps jüngster Social-Media-Warnung an Teheran, Amerika sei „entsichert und einsatzbereit“ und bereit einzugreifen, falls Demonstrationen nicht „zivilisiert“ gehandhabt würden – so, wie Washington es definiert.

    Zum ersten Mal stellen chinesische und russische Führer eine ernst gemeinte Frage: „Hat Trump den Verstand verloren?“ Früher waren solche Bemerkungen flapsig und nicht ernst gemeint, doch die neue Weltordnung, die er zu schaffen versucht, lässt einige jetzt ernsthaft an seinem Geisteszustand zweifeln. Die meisten Amerikaner jedoch sehen den Venezuela-Putsch nicht im richtigen Kontext. Sie sind schlecht informiert und begreifen nicht, dass eine wirtschaftliche Konfrontation mit China nicht gewonnen werden kann. Spitzenexperten weisen bereits darauf hin, dass China den Dollar abstößt und Gold kauft, was die Währung entwerten würde. Sollte China den Verkauf seltener Erden an die USA dauerhaft blockieren – mit Auswirkungen auf Elektronik, Elektroautos und sogar die Rüstungsindustrie –, wird sich das Manöver von Caracas als das entpuppen, was es ist: ein außenpolitisches Glücksspiel, das Trump und sein Vermächtnis versenken wird. Wie wird seine Medienmaschinerie steigende Preise für chinesische Waren erklären, wenn amerikanische Unternehmen kämpfen? Oder hat Europa am Ende das letzte Lachen, wenn Chinas Blockade dazu führt, dass US-Verbraucher mehr europäische Produkte kaufen?

    Der neue Trump, der aus dem Venezuela-Putsch hervorging – Journalisten gegenüber mit einem leicht hervortretenden, aber müden Blick, geblendet vom Sieg – steht kurz davor, auf Widerstand aus einer neuen Weltordnung zu stoßen, die er selbst geschaffen hat. Seine nächtlichen, wirren Tweets mit Drohungen gegen Iran stammen von den Zionisten, die ihn kontrollieren, und sollten nicht ernst genommen werden. Natürlich liest Trump nicht und ist beunruhigend ignorant, selbst gegenüber der eigenen Geschichte seines Landes. Wie kann er Irans Führung belehren, wie Proteste zu handhaben seien, wenn amerikanische Truppen 1970 an der Kent-State-Universität vier Studierende mit scharfer Munition töteten? Die ironiefreie Zone, in der Trump agiert, wenn er weltweit Regime bedroht, wirkt zunehmend grotesk weltfremd – und er selbst wie eine Witzfigur. Bis jetzt.

    Das Venezuela-Manöver wurde von Rubio angeführt, dessen gesamtes politisches Mantra darauf beruht, Kuba – sein eigenes Herkunftsland – anzugreifen und dessen Regime zu stürzen. Doch wir müssen die Kosten in dem Fantasiereich bedenken, in dem Trump lebt – ein Alice-im-Wunderland, in dem ihn keine Berater vor solchen Schritten warnen und es scheinbar keine Konsequenzen gibt. Seine Beziehung zu Putin wird nie wieder dieselbe sein, solange er Maduro nicht freilässt. China kann nicht zulassen, dass Trump seine Wirtschaft lahmlegt, indem er ihre wichtigsten Öladern abschneidet. Das Beste, worauf Trump hoffen kann, ist, dass Xi den wirtschaftlichen Verlust berechnet und ihn der US-Wirtschaft zurückspiegelt. In Wirklichkeit ist kaum vorstellbar, dass China und Russland nicht gemeinsam Strategien entwickeln, um den Schwung zu stoppen, von dem Trumps Entourage aus ignoranten Halbidioten offenbar glaubt, er sei real.

    Internationales Recht ist für die USA etwas, das sie anderen auferlegen, ohne es selbst zu respektieren. Überall auf der Welt, wo es Bodenschätze oder Öl gibt und deren Führer sich weigern, sich Amerikas Bedingungen der Unterwürfigkeit zu beugen, wird es ein Ziel geben. US-Bombardierungen in Nigeria sollten dessen Regierung beunruhigen, ebenso Trumps schwachsinnige Idee, Grönland „zu übernehmen“, was Dänemark in eine heikle Lage gegenüber der Trump-Administration und der EU bringen würde und möglicherweise eine neue Brexit-ähnliche Krise auslöst, da Brüssel nicht den Mut hat, Amerikas verrücktem neuen König und seinen abgedrehten Ideen entgegenzutreten. Wie lange dauert es noch, bis Amerika in etwa Uganda „Terrorkommunen entdeckt“, das kürzlich Gold gefunden hat?

    Die jüngsten, sensationell feigen Aussagen der EU-Kommissionspräsidentin – eine machthungrige Wahnsinnige, die die EU wie ein Mafia-Kartell führt, Dissens auslöscht und sich selbst beinahe monatlich Gehaltserhöhungen genehmigt – sind besonders besorgniserregend. Der Wandel von widerwilliger Unterstützung der US-Außenpolitik hin zur vollständigen Billigung amerikanischer Verstöße gegen das Völkerrecht ist bemerkenswert. Wer, wenn nicht China und Russland, kann diesen Wahnsinnigen jetzt noch stoppen, da er an Selbstvertrauen gewinnt und seine irren Ideen Wurzeln schlagen?“

    https://uncutnews.ch/venezuela-putsch-beweist-alaska-treffen-mit-putin-war-vollstaendig-inszeniert/

  5. „Was passiert ist zu offensichtlich, um es zu übersehen. Wie in Syrien, wie auf dem Maidan in der Ukraine, wie in Libyen und vielen anderen Konflikten werden Agents Provocateur eingeschleust, die sowohl auf Demonstranten als auch Sicherheitskräfte schießen, Fahrzeuge und Gebäude in Brand setzen, und so eine noch härtere Antwort der jeweiligen Regierung erzwingen, die dann zu internationalem Eingreifen führen soll.“

    https://tkp.at/2026/01/10/jemand-bewaffnet-demonstranten-im-iran/

  6. Der US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag die Manager der großen Öl-Konzerne ins Weiße Haus eingeladen, um die Ausbeutung „seines“ Öls in Venezuela zu organisieren. Aber die Manager scheinen eine realistischere Sicht auf die Situation zu haben, als die Regierung.

    Also da kamen sie ins Weiße Haus, zögerlich, wie berichtet wurde, nicht euphorisch. Und Trump wollte sie überzeugen, möglichst schnell Öl aus Venezuela zu holen, weil er das so wollte, und es sicher nicht schlecht wäre für das Haushaltsdefizit und die immer weiter wachsenden Belastungen durch Zinsen auf die staatlichen Schulden. Die Antwort war, diplomatisch gesagt, hinhaltend. Während manche es interpretieren als „Nein danke, wir haben alles was wir brauchen„. CNN berichtet in einem Artikel darüber und man könnte diesen wie folgt zusammenfassen.
    Im Weißen Haus spielte sich eine seltsame, ja komische Szene ab. Der Präsident, der „absolute Sicherheit“ versprach, versuchte, die Ölmanager für eine Investitionsoffensive in Venezuela zu gewinnen. Aber die Manager antworteten mit einem kapitalistischen Realismus. Sie waren begründet skeptisch.

    Jahrelang nutzte Washington Sanktionen als Waffe, um Venezuelas Ölindustrie zu strangulieren. Da ging es um die „humanitäre Situation“ oder „Demokratie“ und „Freiheit„. Vermögenswerte wurden eingefroren, Unternehmen auf die schwarze Liste gesetzt und Investitionen unmöglich gemacht, Tanker beschlagnahmt. Wer es wagte, gegen die „Regeln“ der USA zu verstoßen, legte sich mit den USA an und wurde noch härter bestraft. Ganz besonders galt das für Firmen, die es wagten, Geschäfte mit Venezuela zu machen. Und jetzt sagt Trump: „Jetzt ist alles ganz anders, jetzt müsst ihr investieren, weil jetzt ist das unser Öl.“
    Die Ablehnung der Ölkonzerne basiert nicht auf einer Ablehnung von Angriffskrieg, Kolonialismus und Ausbeutung. Sie machen einfach eine ganz nüchterne Nutzen-Risiko-Rechnung auf. Und die fällt nun negativ aus. Aber natürlich steckt noch mehr dahinter. Die Manager vertrauen nicht mehr darauf, dass die militärische Macht der USA sie überall auf der Welt absichert, wo sie Öl fördern, aber die Menschen der Länder das als Diebstahl ansehen.
    Es könnte sich herausstellen, dass der Multipolarismus längst im Kapitalismus angekommen ist, und die Zeit der Cowboy-Aktionen mit Eroberungen und Ausbeutung beendet wurde. Nicht aus moralischen oder ethischen Gründen, sondern einfach, weil die Profite zu unsicher, und die Risiken zu groß sind. Das Kapital vertraut nicht mehr der Allmacht der US-militärischen Allmächtigkeit und wird zum scheuen Reh, das bei einem Auspuffknall schnell im Wald verschwindet.“

    https://tkp.at/2026/01/11/was-ist-mit-trumps-oel-in-venezuela/

  7. „Im Moment beobachten wir das seit einigen Jahren intensiv gegen eine Religionsgruppe, nämlich Muslime. Pauschal werden alle Muslime für die Taten einiger Extremisten verantwortlich gemacht. Und das, obwohl Muslime selbst die größte Opferzahl aufweist. Basierend auf Berichten wie dem Global Terrorism Index (GTI), dem Global Extremism Monitor (GEM) und Studien zur islamistischen Gewalt ergibt sich ein klares Bild: Die überwiegende Mehrheit der Opfer (80–90 %) sind Muslime selbst. Christen sind die am häufigsten betroffene nicht-muslimische Gruppe, gefolgt von anderen Minderheiten wie Juden, Hindus, Sikhs oder ethnischen Gruppen.

    Der Trick dabei ist für den normalen Mediennutzer schwer zu erkennen. Da wird zum Beispiel Syrien mit der Hilfe von Extremisten in einem blutigen und langen Krieg Syrien zerstört, fliehende radikalisierte Kämpfer werden im Westen verherrlicht und erhalten Flüchtlingsstatus. Wenn diese dann enthemmt zu Taten schreiten, werden sie als „Muslime“ gebrandmarkt. Und nicht als bewusst unterstützte Extremisten, die man im eigenen Land zur Rechtfertigung einer feindlichen Politik gegen ein anderes Land benutzte. Aber das war nur der erste Schritt. Denn so schnell wie man dämonisiert, kann man entdämonisieren, und einen ehemaligen Kopfabschneider zum geachteten „Übergangspräsidenten“ eines Landes machen.

    Nun braucht man aber noch die Dämonisierung, und weil man sie ja noch im Köcher hat, werden die Pfeile nun gegen den Iran gerichtet. Die meisten Menschen, welche „Messerschwinger“ in Deutschland nun gerade mit „Iranern“ in einen Topf werfen, weil, das sind ja Muslime, ahnen, dass die beiden Gruppen die größten Feinde sind. Iranische Schiiten waren die Gruppe, welche Bagdad davor rettete, durch die Pick-Up-Trucks mit Maschinengewehren von ISIS überrannt zu werden. Und dies, während die USA ein Hilfeersuchen des Irak ablehnte und abwartete, ob ISIS der Sturm auf Bagdad wohl gelingen würde. Auch in Syrien und in Libyen waren die Muslime des Iran und des Libanons entscheidend bei der Verteidigung gegen anstürmende Terrorgruppen. Und zwar in einer Art, welche durch libanesische und syrische Christen ausdrücklich als „ungeachtet der Konfession“ gelobt wurde. Aber wen interessiert das, wenn man nun eben den Iran dämonisieren muss? Es sind doch Muslime, oder?
    Geschichtskenntnis wichtiger denn je

    An diesem Beispiel sieht man, wie wichtig Kenntnisse der Geschichte sind, insbesondere der Teile, die nicht in den offiziellen Narrativen jeden Tag über den Bildschirm flimmern. Der ahnungslose, aufgestachelte und immer noch an die Gräueltaten der Hamas im Oktober 2023 glaubende Mediennutzer, wurde konditioniert, um einen Völkermord in Gaza zu akzeptieren, und wird derzeit normalisiert, damit er auch eine Bombardierung und vernichtenden Krieg gegen den Iran akzeptiert.

    Um nur die neuesten solcher Fälle zu nennen, die innerhalb der Lebensspanne vieler Leser sind, kann man die zwei Kriege gegen den Irak, die Bombardierung Libyens, die Vernichtung der säkularen Regierung Syriens nennen. Der nachdenkliche Leser wird sich an weitere Massaker, Regimewechsel-Projekte und Konflikte erinnern, immer nach vorheriger Dämonisierungskampagne.

    Achten Sie darauf, wer dämonisiert wird, und sie wissen, gegen wen demnächst Krieg geführt wird.“

    https://tkp.at/2026/01/17/was-berichte-ueber-graeueltaten-verraten-koennen/

  8. „Die Untersuchung ergab, dass ausländische Geheimdienste eine aktive Rolle bei den Unruhen im Jahr 2022 gespielt hatten. Zu den beteiligten Ländern gehörten die Vereinigten Staaten, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, einige arabische Staaten und Israel.

    Die aufgedeckten Aktivitäten zeigten eine detaillierte Planung: Europäische Diplomaten sammelten in Echtzeit Informationen über die Sicherheitsmaßnahmen, CIA und Mossad arbeiteten zusammen, um Cyberplattformen zur Verbreitung von Protestnachrichten zu entwickeln und zu betreiben und reaktivierten sogar gemeinsame Projekte zur Ermordung iranischer Wissenschaftler. Regelmäßige Treffen zwischen den Geheimdiensten Israels und der Vereinigten Arabischen Emirate koordinierten die Unterstützung der Unruhen. Dieses Szenario von 2022 schafft den Präzedenzfall für eine vielschichtige, staatlich geförderte hybride Kriegsführung mit dem Ziel der Destabilisierung Irans.“

    https://tkp.at/2026/01/23/zusammenfassung-ueber-regime-change-versuch-im-iran/

  9. „Die Zeugenaussagen zeichnen ein erschütterndes Bild vom Leben in israelischen Gefängnissen, wo Häftlinge – viele ohne Anklage – Hunger, Elektroschocks und psychische Qualen erdulden müssen. Muhammad Abu Tawilah, ein 35-Jähriger aus Gaza, berichtete, dass er mit Zigaretten und Salzsäure verbrannt wurde, wodurch er auf einem Auge erblindete.

    Ein anderer Gefangener berichtete, dass er von einer einzigen Gurke und verdorbenem Brot pro Tag lebte, während er unerbittlichen Schlägen ausgesetzt war. „Sechs Tage lang bekam ich nur eine Flaschenkappe Wasser pro Tag zu trinken“, sagte er. „Ich wurde ununterbrochen geschlagen und gelegentlich mit Elektroschocks gefoltert.“Der Geschäftsführer von B’Tselem, Yuli Novak, verurteilte das israelische Gefängnisnetzwerk als „de facto Folterlager“, das Teil einer umfassenderen Kampagne der „ethnischen Säuberung“ im Gazastreifen und im Westjordanland sei. Dennoch bleibt die internationale Reaktion verhalten. Während westliche Medien ausführlich über Vorwürfe gegen die Hamas berichteten, wurden die weitaus schwerwiegenderen Menschenrechtsverletzungen Israels – die nun von eigenen Menschenrechtsgruppen bestätigt wurden – mit Schweigen quittiert.

    Das Schweigen des Westens zu den Missbräuchen Israels stellt eine stillschweigende Billigung des Völkermords dar, ermutigt weitere Gräueltaten und entlarvt gleichzeitig die Heuchelei westlicher Politiker, die behaupten, die Menschenrechte zu verteidigen. Diese Komplizenschaft sorgt für die fortgesetzte Unterdrückung der Palästinenser, da die weltweite Untätigkeit ihr Leiden unter einem System der Apartheid und ethnischen Säuberung normalisiert.“

    https://tkp.at/2026/01/26/israelische-folterlager-in-vernichtendem-bericht-als-lebende-hoelle-von-israelischer-menschenrechtsorganisation-entlarvt/

  10. „Der Weg zu einer multipolaren Ordnung ist kein friedlicher Weg, es wird weitere kriegerische Auseinandersetzungen geben, die die USA anzetteln um ihre Macht zu erhalten. Die USA planen den Iran nochmals anzugreifen, ihr Vasall Israel unterdrückt die palästinensische Unabhängigkeit mit als Völkermord bezeichneten Methoden, Venezuela ist unter Druck seine Naturreichtümer US-Konzernen anzudienen, die kubanische Regierung soll gestürzt werden.

    Die absteigende Supermacht USA versucht ihre Kräfte zu bündeln und mit wirtschaftlichen Drohungen und Erpressungen gegenüber Verbündeten und Anderen, klassischen imperialistischen Raubzügen, militärischen Interventionen und Unterstützung ihrer Vasallen den Weg nach unten aufzuhalten. Das wird solang andauern, bis sie sich durch die Vielzahl der gleichzeitigen Konflikte und den wachsenden Widerstand der Staaten und Völker übernimmt oder die inneren sozialen und politischen Widersprüche in den USA der Regierung die kriegerischen Hände bindet.“

    https://tkp.at/2026/01/28/die-usa-kaempfen-gegen-ihren-abstieg-aber-multipolare-ordnung-ist-die-zukunft/

  11. „Von den insgesamt 250 Jahren, die die Vereinigten Staaten existieren, waren nur 15 Jahre friedlich. Allein seit dem 2. Weltkrieg wurden dadurch etwa 40 Millionen Tote verursacht, dazu kommen noch 48 Millionen Todesopfer durch das Sanktionsregime der USA und ihrer EU-Vasallen wie ein Lancet Studie zeigt. Was sind nun die nächsten Opfer?

    Derzeit führen die USA Kriege in der Ukraine und in Westasien, großteils über die Stellvertreter Ukraine und Israel, aber auch kleinere arabische Diktaturen. Gegen China werden als Stellvertreter Taiwan, die Philippinen und Japan in Stellung gebracht und laufend mit Waffen versorgt. Im Januar wurden die Waffenlieferungen insbesondere an Taiwan und an Israel verstärkt. Das Raketenartilleriesystem Himars wurde im Baltikum nur 50 km vor der russischen Grenze in Stellung gebracht. Auf einer Inselkette vor China wurden mittels Taiwan eine ganze Reihe solcher Angriffswaffen aufgestellt. Und man will gegen China aufrüsten, wie das Fachmagazin meldet:“

    https://tkp.at/2026/02/08/wer-ist-der-naechste-auf-den-spuren-der-blutigen-geschichte-von-us-militaerinterventionen-im-ausland/

  12. „Jeffrey Sachs, der einstige Star der Globalisten, mitverantwortlich für die schrecklichen wirtschaftlichen Folgen der russischen Wirtschaft nach der Auflösung der Sowjetunion, profiliert sich schon seit einiger Zeit als ein Dissident des US-Systems und als ein vom Saulus zum Paulus gewandelter Wissenschaftler. In einem Interview, das der norwegische Professor Glenn Diesen mit ihm führte, erklärt er eindringlich, wie die USA vorgehen.

    Er klagt die USA an, zu vernichten, was die Menschen in Ländern mit viel Arbeit und unter großen Entbehrungen aufgebaut haben. Der US-Imperialismus und Kolonialismus unterscheide sich von früheren Imperien, indem die USA in den wenigsten Fällen die Länder direkt verwalten, sondern die Politik durch Marionetten, durch Regime-Changes die Ausbeutung dieser Länder durchführen. Insgesamt wurden 64 verdeckte Regime-Changes alleine während des Kalten Krieges durchgeführt.

    Trump scheint derjenige zu sein, der die verdeckte Art des Regime-Change durch offene Übernahme ersetzen will, also zurück ins frühe Kolonialzeitalter der alten Imperien zurückkehren zu wollen. Sachs nennt als Beispiel Kanada und Grönland. Zu Venezuela erklärt er, wie die USA seit Jahrzehnten versuchten mit offenen Militärputsch und dann mit Sanktionen, versuchten die Kontrolle über das Land zu erhalten. Dann erklärt er wie auf Grund der wirtschaftlichen Schwierigkeiten Aufruhr durch Organisationen der USA gefördert und finanziert wird. Wenn diese entstehen, werden die Sanktionen noch einmal eskaliert. Hinsichtlich Venezuela erklärt Sachs die Geschichte, wie Trump seit 2017 die Wirtschaft Venezuelas systematisch zerstörte. Er erklärt genau, welche Rolle z.B. der Dollar spielt.“

    https://tkp.at/2026/02/11/usa-fuehren-wirtschaftskrieg-gegen-die-ganze-welt/

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