Der Terrorist im Weißen Haus

Bereits 1973 (als Trump sich noch mit jungen Mädchen beschäftigte) ließen US-Geheimdienste (CIA usw.) in Chile das Militär putschen, den Staatspräsidenten Allende ermorden, und eine blutige, faschistische Diktatur errichten

Nach den Überfall auf Venezuela sind jetzt die amerikanischen Kidnapper vor aller Welt für das Leben des Staatspräsidenten verantwortlich. Es wird erwartet, dass sich das venezolanische Militär sammelt und ihre Vizepräsidentin stützt, um großes Blutvergießen zu vermeiden

In Vietnam inszenierten USA den Zwischenfall von Tonkin, konnten aber ihre Quislinge in Saigon nicht halten, 50 000 Amerikaner sind gefallen, und die vietnamesischen Bevölkerung musste Massaker (My Lai) erdulden. Präsident Johnson musste aufgeben und die westlichen Werte waren diskreditiert.

Im Kongo verteidigten US-Geheimdienste die westlichen Werte indem sie den beliebten Führer Lumumba stürzten. Sie verursachten jahrelange Bürgerkriege, in denen sie ihre Bergbauinteressen durchsetzen konnten.

 Im Iran stürzten USA den Ministerpräsidenten Mossadegh und etablierten die grausame Schah- Diktatur. Gegen die nachfolgende Khomeini- Regierung bewaffneten sie die Iraker, die aber den Krieg gegen den Iran nicht gewannen und sich dann wegen angeblicher Massenvernichtungswaffen den USA unterwerfen mussten (Abu Ghraib, Massaker in Haditha) und in einen Bürgerkrieg gestürzt wurden.

 In Libyen dauern die Kämpfe der einzelnen Fraktionen nach dem Sturz von Gaddafi bis heute an.

In Syrien haben die USA eine Terrorgruppe bei der Übernahme der Regierung unterstützt, sodass jetzt die unter dem Kommando der USA stehenden israelischen Truppen immer weiter in Syrien eindringen können.

In Afghanistan ließen die USA die Befreiungsbewegung der Taliban von der westlichen Presse als Mörder stilisieren, während sie selbst die Bevölkerung mit Bombardements terrorisierten; aber die Afghanen wollten nicht als billige Lohnarbeiter in Bergwerken arbeiten, die westlichen Monopolen gehört hätten.  Gegen diese Realität der westlichen Werte haben sie sich erfolgreich gewährt

in Palästina lässt die westliche politische Klasse in ihren Verlautbarungen und in ihrer Presse gegen die Befreiungsbewegung der Hamas hetzen und die Führer ermorden.  Das Inferno dauert noch an:  die meisten Palästinenser wollen aber nach muslimischen Regeln leben und lehnen die „westlichen Werte“ ab.

Auch die Venezolaner wollen keine fremde Macht dulden, die Bomben auf Caracas werden sie nicht vergessen, die Erschließung der Erdölvorkommen und ihre Verwertung sollen ihn selbst zugutekommen und die amerikanischen Konzerne werden Marktpreise zahlen müssen und nicht von dem Raubrittertum des Weißen Hauses profitieren.

Sind es die letzten Zuckungen des amerikanischen Imperiums?

Die Merz- Clique, die in Deutschland die Regierungsgewalt innehat, setzt anscheinend auf kriegerische Auseinandersetzungen und begrüßt die Angriffe auf Venezuela.  Aber Russland ist wieder eine Großmacht und lässt sich nicht von deutschen Drohungen einschüchtern.  Eine Umzingelung Russlands unter anderem mit deutschen Soldaten in Finnland hat angesichts der atomaren Bewaffnung Russlands nur geringe Wirkung und Russland kann gut durch Handel mit seinen östlichen und südlichen Partnern leben

Wozu dient dann den Militarisierung, welche die Merz- Clique vorantreibt?

Die Bundeswehrführung hat den Auftrag in die zivilen Bereiche der Gesellschaft vorzudringen, auf Krieg vorzubereiten. Niedergelassene Ärzte werden zusammengerufen, um sich Vorträge anzuhören:

  • Im Kriegsfall sei mit täglich 1000 Verwundeten zu rechnen. Für diese müssten Plätze in Krankenhäusern frei gehalten werden, andere Kranke sollten dafür zu Hause versorgt werden.
  • Ärzte und Patienten sollten sich einen Vorrat von Medikamenten anlegen, der für ein halbes Jahr reichen soll.
  • Abgelaufene Medikamente sollen nicht entsorgt, sondern für Notfälle im Keller gelagert werden.
  • Arztpraxen sollten sich mit Papier bevorraten. Zur Checkliste für den Ernstfall würde auch ein Wasservorrat mit je 10 l Wasser pro Person gehören sowie eine Taschenlampe und Batterien.

Ob verwundete Soldaten nach der Behandlung wieder an die Front geschickt werden müssten, sollen besondere Ärzte entscheiden.  Eine „Wehrfähigkeit“ sei nicht gegeben,

  • wenn ein Asthma ausgeprägt sei
  • oder eine schwere Nahrungsmittelallergie vorliegen würde.
  • Auch Diabetes gilt als Grund für eine Rückstellung, wenn er schlecht eingestellt sei

Die Merz- Clique beschwört die alten Zeiten des kalten Krieges, aus dem schnell ein heißer werden konnte. Aber die Zeit ist abgelaufen; die Völker lassen sich nicht mehr so leicht in den Krieg führen. Sie wollen kein Gesellschaftssystem, dass sie zwangsläufig in einen Krieg führt, der dann von der Mainstream- Presse als Verteidigungskrieg bezeichnet wird.

3 Replies to “Der Terrorist im Weißen Haus”

  1. „Die USA und ihre europäische Bande von unterwürfigen Vasallen können sich nicht auf das Völkerrecht berufen und sich gleichzeitig so verhalten, als wäre es ein Menü. Man kann nicht gegen Einflusssphären predigen und gleichzeitig mit Kriegsschiffen eine solche durchsetzen. Wenn man seine Monroe-Doktrin will, muss man sich auf die Version Russlands und Chinas einstellen und darf sich nicht über die natürlichen Folgen des eigenen Handelns wundern. Man kann andere nicht wegen „Provokationen” belehren und sanktionieren, während man selbst die provokativste Handlung überhaupt begeht: souveräne Staatsoberhäupter zu exportierbaren Gefangenen zu machen.

    Wenn die Gefangennahme von Staatschefs zur Normalität wird, wird die Welt zu einer Arena legitimierter Entführungen. Und sobald diese Tür einmal geöffnet ist, bleibt sie nicht lange „nur dem Westen vorbehalten”, nicht wenn sich das globale Machtgleichgewicht verschoben hat, nicht wenn die vereinten Kapazitäten Eurasiens und des Globalen Südens die des Westens in den Schatten stellen, ganz zu schweigen von der schwindenden EU.

    Also ja, Macht schafft Recht … bis sie es nicht mehr tut.

    Denn sobald die Gefangennahme von Staatschefs, die maritime Strangulierung und selektive Legalität zur Normalität werden, gleitet die Welt nicht sanft ins Chaos, sondern verhärtet sich und akzeptiert es. Das Recht wird zur Fassade, Souveränität wird bedingt, und die Macht hört auf, so zu tun, als bräuchte sie Erlaubnis. Die Vortragsreihe endet nicht mit Applaus oder Gegenargumenten, sondern mit Stille – der Art von Stille, die eintritt, wenn alle Hauptstädte gleichzeitig dasselbe verstehen, nämlich dass die Jagd legitimiert wurde. Und in einer Welt, in der Entführung Politik ist und Gewalt Präzedenzfälle schafft, wird das nächste Klopfen nicht mit Argumenten beantwortet werden, sondern mit Feuer.“

    https://tkp.at/2026/01/04/kommentare-zum-venezuela-krieg-aus-den-usa-beim-ron-paul-institute/

  2. „Seit 1947 hat die US-Außenpolitik wiederholt Gewalt, verdeckte Operationen und politische Manipulation eingesetzt, um in anderen Ländern einen Regimewechsel herbeizuführen. Dies ist historisch gut dokumentiert. In ihrem Buch ‚Covert Regime Change‘ dokumentiert die Politikwissenschaftlerin Lindsey O’Rourke allein zwischen 1947 und 1989 70 versuchte Regimewechseloperationen der USA. Diese Praktiken endeten nicht mit dem Kalten Krieg. Zu den bedeutendsten Regimewechseloperationen der USA seit 1989, die ohne Mandat des Sicherheitsrates durchgeführt wurden, zählen unter anderem:

    Irak 2003
    Libyen 2011
    Syrien ab 2011
    Honduras 2009
    Ukraine 2014 und
    Venezuela ab 2002.

    Vorgehensweise

    Die angewandten Methoden sind etabliert und gut dokumentiert. Dazu gehören:

    offene Kriegsführung
    verdeckte Geheimdienstoperationen
    Anstiftung zu Unruhen
    Unterstützung bewaffneter Gruppen
    Manipulation von Massen- und sozialen Medien
    Bestechung von Militär- und Zivilbeamten
    gezielte Tötungen
    Operationen unter falscher Flagge und
    Wirtschaftskrieg.

    Illegale Massnahmen

    Diese Maßnahmen verstoßen gegen die UN-Charta und führen typischerweise zu anhaltender Gewalt, tödlichen Konflikten, politischer Instabilität und tiefem Leid der Zivilbevölkerung. Auch die jüngste Bilanz der USA in Bezug auf Venezuela ist eindeutig.
    Der Sicherheitsrat sollte unverzüglich die folgenden Maßnahmen bestätigen:

    – Die Vereinigten Staaten stellen unverzüglich alle expliziten und impliziten Drohungen und Gewalttaten gegen Venezuela ein.
    – Die Vereinigten Staaten beenden ihre Seeblockade und alle damit verbundenen militärischen Zwangsmaßnahmen, die ohne Genehmigung des UN- Sicherheitsrats ergriffen wurden.
    – Die Vereinigten Staaten ziehen ihre Streitkräfte, einschließlich der im Ausland stationierten Nachrichtendienste, Marine-, Luft- und sonstigen Streitkräfte, die zu Zwangszwecken eingesetzt wurden, unverzüglich aus Venezuela und dem umliegenden Gebiet ab.
    – Venezuela hält sich an die UN-Charta und die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankerten Menschenrechte.
    Ich empfehle dem Generalsekretär, unverzüglich einen Sondergesandten zu ernennen, der mit den relevanten venezolanischen und internationalen Akteuren in Kontakt treten und dem Sicherheitsrat innerhalb von 14 Tagen Empfehlungen im Einklang mit der Charta vorlegen soll. Der Sicherheitsrat sollte sich weiterhin dringend mit dieser Angelegenheit befassen.
    Alle Mitgliedstaaten sollten von einseitigen Drohungen, Zwangsmaßnahmen oder bewaffneten Aktionen außerhalb der Zuständigkeit des UN-Sicherheitsrats absehen.“

    https://tkp.at/2026/01/06/letzte-warnung-an-die-uno-vor-dem-fall-in-bedeutungslosigkeit/

  3. „Trump hatte geglaubt, die Regierung durch die Entführung einschüchtern zu können, jedoch wurde nur der Zusammenhalt in der Bevölkerung gestärkt, und große Teile der Opposition haben sich hinter die Regierung gestellt. Nun könnte die nächste Phase einer Aggression mit Schusswechseln und Kämpfen folgen.
    Eine Besetzung Venezuelas würde den Einsatz von 150.000 bis 500.000 Soldaten verlangen. Dafür reichen die Soldaten, welche vor der Küste „hit and run“ Aktionen durchführen, um das Land zu destabilisieren nicht. Offensichtlich will Trump das Vietnam-Szenario verhindern.
    Keine Besetzung strategischer Punkte

    Es gibt auch noch keine Berichte über die Bombardierung von Medien, wie die NATO im Kosovo-Krieg, und auch Journalisten werden nicht gezielt getötet, wie in Gaza, dennoch ist die Berichterstattung vom Nebel des Krieges überdeckt.

    Es gibt noch keine Berichte über die Besetzung von strategischen Bereichen in Verwaltung, Medien, Militär oder Ölindustrie, durch fremde bzw. irreguläre Kräfte. Nachdem die Spaltung der Gesellschaft misslang, und auch der Sohn von Maduro der neuen Interimspräsidentin sein Vertrauen ausgesprochen hat, darf man gespannt sein auf die nächsten Militärschläge und Maßnahmen der USA, um Venezuela in die Knie zu zwingen.

    Erinnert man sich an den Abzug aus dem Jemen-Desaster täte Trump gut daran, nun die Kräfte abzuziehen, bevor noch etwas passiert, und er dadurch gezwungen wird, all in zu gehen. Aber vielleicht ist ja auch gerade ein Tonkin-False-Flag geplant, um die nächste Stufe der Eskalation zu rechtfertigen.“

    https://tkp.at/2026/01/06/schuesse-in-caracas-wie-ist-die-lage/

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